Logo der Frank Hirschvogel Stiftung
Zur Startseite der Frank Hirschvogel Stiftung

MINT-Exkursion 2020

Im Schullandheim Bauersberg in Bischofsheim an der Rhön hatten die Schüler:innen die Gelegenheit, ihre experimentellen Kompetenzen umfangreich zu stärken. Reißerische Themen wie biotische und abiotische Faktoren von Fließgewässern, chemisch-physikalische Gewässeranalytik, Lösungsverhalten von Gasen und Salzen in wässrigen Medien sowie erneuerbare Energien waren Schwerpunkte der Projektwoche. Widrigste Bedingungen (30 cm Matsch, Schnee, Graupelschauer und scharfem Ostwind) hielten unsere engagierten, dynamischen Jungforscher samt Lehrerschaft nicht davon ab, das umfangreiche Programm zu absolvieren.

So mussten sie mithilfe von Zeigerorganismen (Saprobien), zum Beispiel Strudelwürmern und Bachflohkrebsen, die Gewässergüte bestimmen. Dazu durchkämmten unsere Schüler:innen, mit Gummistiefeln bewaffnet, das eiskalte Bachbett. Die Beute wurde unter dem Mikroskop portraitiert und klassifiziert. Anschließend wurden die Tierchen wieder in die Freiheit entlassen. Weiterhin führten sie chemisch-physikalische Gewässeruntersuchungen (zum Beispiel Nitrat- und Phosphatbestimmungen) mithilfe von photometrischen Methoden durch. Das neu erworbene Wissen konnte auf komplexe Sachverhalte, beispielsweise „Warum sterben immer mehr Korallenriffe ab? Weshalb kommt es an heißen Tagen zu vermehrtem Fischsterben in belasteten Gewässern?“ angewendet werden. Die jungen Tüftler sammelten auch erste Erfahrungen mit der Zukunftstechnologie der Brennstoffzelle.

Am Donnerstag ging es dann auf nach Ostheim vor der Rhön, um die Entstehungsgeschichte des Kultgetränkes „Bionade“ kennenzulernen.

Dankend erwähnen möchten wir an dieser Stelle die Frank Hirschvogel Stiftung. Deren erneute mehr als großzügige finanzielle Unterstützung ermöglichte unseren Schüler:innen eine lehr- und ereignisreiche gemeinsame Zeit.