Schülerforschungszentrum 2015
Unterricht kann auch mal völlig anders sein. Dies erfuhren 18 Schüler des naturwissenschaftlich-technologischen Zweigs der 8. Jahrgangsstufe, die sich für die Teilnahme an den Experimentiertagen in Berchtesgaden beworben haben.
Amelie Wirth, eine Teilnehmerin, meint: „Es wurden Themen bearbeitet, von denen wir an der Schule nichts hören. Wir durften zahlreiche spannende Experimente selbst durchführen“. So gingen die Schüler beispielsweise experimentell der Frage nach, welches Fleisch von welchen Tieren der Metzger in seiner Wurst verarbeitet hat – mit molekularbiologischen Methoden – versteht sich. Wie schafft es ein selbstgebauter und selbstprogrammierter Roboter durch einen gewundenen Gang zu kommen? Am spannendsten war jedoch war jedoch der Bau und der Start einer selbstgebauten Rakete, die 200 m Steighöhe erreichte und an einem Fallschirm wieder unbeschädigt am Boden ankam, so die übereinstimmte Meinung aller Teilnehmer.
Das Nebenprogramm der Experimentierwoche war auch nicht ohne. So wurden das Museum „Haus der Berge“ sowie das Salzbergwerk besucht. Auch eine Fahrt auf dem Königsee mit dem legendären Trompetensignalecho stand auf dem Programm.
Einen großen Teil der Kosten für die Experimentiertage übernahm die Frank Hirschvogel Stiftung.