Schülerforschungszentrum 2015
Im April fuhr eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus der 7. Jahrgangsstufe des Jakob-Brucker-Gymnasiums eine Woche lang nach Berchtesgaden, um im dortigen Schülerforschungszentrum der TU München zu experimentieren, entdecken und erleben.
„Am Sonntag, den 19.04.2015, fuhren 30 motivierte Schülerinnen und Schüler in Begleitung von den Lehrkräften Frau Endres und Herrn Schwarzenbach nach Berchtesgaden, um dort im Schülerforschungszentrum Naturwissenschaften spannend zu erleben. Übernachtet wurde in einer Jugendherberge mit tollem Blick auf den Watzmann, dem Wahrzeichen von Berchtesgaden. Von Montag bis Donnerstag belegten wir die verschiedensten Kurse.
Am Montag zeigten uns die dortigen Lehrer zunächst, wie man sich mit einem Kompass und einer Karte im Gelände orientieren kann. Am Nachmittag stand dann ein Orientierungslauf durch den Markt Berchtesgaden mit einem GPS-Gerät auf dem Programm. Am nächsten Tag bauten alle Teilnehmer in geschickter Handarbeit aus einem Papprohr, Laubsägeholz, Metallbändern und anderen Materialien eine eigene Rakete mit dazugehörender Startrampe. Das Sägen, Schleifen und Bohren sowie das Drechseln der Holzspitzen machte uns allen sehr viel Spaß. Spannung herrschte dann beim anschließenden Raketenstart. Bei Sonnenschein und idealen Flugbedingungen gelang es jedem Schüler seine Rakete bis zu 200 Meter hoch in die Luft fliegen zu lassen. Nach sicherer Landung konnten wir die Raketen wieder mit nach Hause nehmen. Am Mittwoch erlebten die Schüler dann „Berchtesgaden mathematisch“. Wir ermittelten zum Beispiel die Höhe und Entfernung des Watzmanns oder berechneten das Volumen einer Rieseneiskugel. Später fuhren wir unter Tage in das Salzbergwerk Berchtesgaden, welches bis heute noch in Betrieb ist. Am Donnerstag programmierten wir im Schülerforschungszentrum einen Lego-Roboter. Dabei ahmten wir einen modernen Roboterstaubsauger nach, der mithilfe eines Lichtsensors Gegenstände registriert und ihnen ausweicht. Am Nachmittag folgte das Sezieren einer Regenbogenforelle, wobei wir den Fisch und seine inneren Organe sorgfältig betrachteten. Anschließend wurde die Forelle zubereitet und von uns genüsslich verzehrt.
Am letzten Tag besuchten wir das „Haus der Berge“, ein modernes Museum rund um die Natur im Nationalpark Berchtesgaden, in dem die verschiedenen Lebensräume in den vier Jahreszeiten sehr anschaulich dargestellt werden. Dann folgte auch schon die Heimreise.
Aber eines stand jetzt schon fest: Diese tolle Woche ging viel zu schnell zu Ende! Und finanziert wurde dies alles von der Frank Hirschvogel Stiftung, an die wir unseren ganz großen Dank richten!“