Forscherwoche

Ende März besuchte wieder eine Gruppe von 30 Schülerinnen und Schülern des Jakob-Brucker-Gymnasiums Kaufbeuren, in Begleitung von Frau Endres und Herrn Schwarzenbach, das Schülerforschungszentrum der TU München in Berchtesgaden.

Zunächst stand ein Besuch im Nationalpark Berchtesgaden auf dem Programm. Am Hintersee empfing der nette Ranger Klaus Melde die Gruppe und erzählte viel über die Geschichte und die Besonderheiten des Nationalparks. In Etappen rund um den See erklärte er Interessantes über die Tier- und Pflanzenwelt. Anhand von Insektenlarven zeigte er den Schülern zum Beispiel, dass der See sogar Trinkwasserqualität hat. Auch zum Steinadler wusste er viel zu berichten.

Am späten Nachmittag kam die Gruppe in der Jugendherberge in Berchtesgaden an. Dort machten die Erlebnispädagogen Katja und Stefan an den Abenden verschiedene Gemeinschaftsspiele  mit den Jugendlichen und stellten ihnen knifflige Teamaufgaben, für die deren volle Konzentration benötigt wurde.

Im Schülerforschungszentrum „Berchtesgadener Land“ konnten die Schülerinnen und Schüler während der Woche viel experimentieren, basteln und forschen. Unter anderem wurden Raketen gebaut, eigene Schlüsselanhänger mit Hilfe eines Laser Cutters hergestellt und Regenbogenforellen seziert, die anschließend auch gekocht und verzehrt wurden.

Im Chemiekurs gab es verschiedene Versuche zum Thema „Salz“ und die Jugendlichen durften spektakuläre Experimente durchführen, bei denen es heftig knallte, leuchtete und blitzte.

Am letzten Abend wurden die selbst gebauten Raketen steigen gelassen - über 300 m flogen diese hoch.

Bevor es am Freitag wieder Richtung Kaufbeuren ging, besuchte die Gruppe im „Haus der Berge“ noch die „Wasserwerkstatt“ und die Ausstellung, in der man vieles zur Natur des Nationalparks selber ausprobieren und entdecken konnte.

Die Frank Hirschvogel Stiftung übernahm einen Großteil der Kosten für die Forscherwoche.