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klicksalat - Medienerziehung 

an der Marien-Realschule 

klicksalat - Medienerziehung 

Projektbeschreibung

An unserer Schule ist Medienerziehung ein wichtiger Bestandteil. Wir wollen mit diesem Thema Schüler und Eltern nicht alleine lassen. Aus diesem Grund haben wir den Medienexperten Jörg Kabierske, geistiger Vater des medienpädagogischen Konzepts "Klicksalat", an unsere Schule geholt. Am 8. und 9. Mai 2019 hat Herr Kabierske in sämtlichen Jahrgangsstufen altersgerechte Vorträge gehalten.

Er hörte sich die Fragen und Probleme der Schülerinnen an, sprach mit ihnen über die unangenehmen Kettenbriefe und bat sie, diese nicht weiterzuleiten. Beim Chatten sollten die Schülerinnen immer höflich und respektvoll miteinander umgehen und beim Thema Cybermobbing legte er den Schülerinnen ans Herz, sich im Ernstfall an eine Person ihres Vertrauens wenden. Mit ihren Smartphones nutzen die Jugendliche täglich verschiedene Apps wie WhatsApp, TikTok, YouTube und Snapchat. Herr Kabierske zeigte die Funktionsweise, Risiken und den sicheren Umgang mit den Apps auf. Die Schülerinnen sollen keine privaten Informationen ins Netz stellen, denn sobald sich einmal ein Video, ein Bild oder eine Text- oder Sprachnachricht im Internet befindet, bleibt sie für immer dort. Was sollen die Kinder beim Herunterladen oder Weitergeben von Daten beachten? Hierzu wurde das Urheberrecht, Recht am eigenen Bild und Persönlichkeitsrecht thematisiert und auf die passenden Paragraphen verwiesen.

Am Elternabend sprach Herr Kabierske unter anderem über die Bildschirmnutzung der Kinder. Da den Jugendlichen heutzutage das Smartphone "an den Händen festgewachsen" ist, sollten die Eltern bildschirmfreie Inseln schaffen. Jedoch das Handy nicht verbieten, da dieses aus dem Leben unserer Kinder nicht mehr wegzudenken ist. Er zeigte den Eltern gute praktikable Zeitabsprache-Modelle mit ihren Kindern auf. Sein Vorschlag war: Kein Handy während der Nachtruhe, der Erledigung der Hausaufgaben und während der Schulzeit. Herr Kabierske ging auch bei den Eltern auf die Risiken der einzelnen Apps ein. Er zeigte den Eltern verschiedene Internetseiten, auf denen sie Genaueres über die von ihren Kindern genutzten Apps in Erfahrung bringen können. Dieses Wissen sei hilfreich, um mit den Kindern sachlich ins Gespräch zu kommen.

Fazit der Veranstaltung: Es gibt keine absolute Sicherheit im Netz, aber wichtig für unsere Kinder und Jugendlichen ist es, dass sie mit uns Erwachsenen immer offen über ihre Ängste, Sorgen und Probleme reden können.

An dieser Stelle danken wir herzlich der Hirschvogel-Stiftung, die mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung diese Veranstaltung erst möglich gemacht hat.

Cornelia Martin

Projektdetails

Thema: Prävention

Altersklasse: ab Jahrgangsstufe 5 

Veranstaltungsort: flexibel

Dauer: 1,5 Stunden

Teilnahmevoraussetzungen: keine

Projektförderung

Es besteht die Möglichkeit, dass die Frank Hirschvogel Stiftung einen Teil der Kosten für außerordentliche Projekte übernimmt. 

Projektanfrage