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Präventions-Theater

Prävention

Präventions-Theater

Projektbeschreibung

Mobbing und Gewalt in all seinen Facetten ist leider ein trauriges Phänomen an immer mehr Schulen. Wie gut, dass es Mittel und Wege gibt die Schüler früh aufzuklären und zu sensibilisieren. Beispielsweise durch Theaterstücke, in denen das Handeln und die Gefühle von Tätern und Opfern im Vordergrund stehen. Oder Workshops die das Thema Gewalt an der Schule behandeln.

Der Frank Hirschvogel Stiftung ist es ein großes Anliegen durch die Unterstützung von Projekten aus diesem Bereich einen Beitrag zu einem friedlichen und für alle Beteiligten - Schüler wie auch Lehrer – lebenswerten Miteinander im Schulalltag zu leisten.

Projektdetails

Thema: Mobbing und Gewalt-Prävention

Altersklasse: Ab 6. Klasse

Veranstaltungsort: flexibel

Dauer: 2,5 Stunden

Websiten:
http://www.eukitea.de/
http://www.dirk-bayer.de/
http://der-kulturexpress.de/
http://uetheater.de/

Projektförderung

Es besteht die Möglichkeit, dass die Frank Hirschvogel Stiftung die Kosten für das Präventions-Theater übernimmt. 

Projektanfrage

Bildquelle: Theater EUKITEA "Raus bist du"

Erfahrungsberichte

2018
Am 26.02.2018 führten zwei Schauspielerinnen vom Weimarer Kulturexpress das realitätsnahe Theaterstück "Mobbing - Wenn Ausgrenzung einsam macht" für jede Jahrgangstufe der Mittelschule Schongau auf.

Insgesamt spielten sie das Stück drei Mal. Neben der Vor- und Nachbereitung in den einzelnen Klassen durch die Klassenlehrkräfte, wurde das Theaterstück von den Schauspielerinnen in den anschließenden Diskussionen im Plenum besprochen und die Schüler zum Nachdenken angeregt. Nach dem offiziellen Teil bestand die Möglichkeit für die Schüler über eigene Erfahrungen mit den Schauspielern zu sprechen. Viele Schüler haben das Angebot angekommen. Allgemein gab es von Seiten der Schüler und der Lehrkräfte viele positive Rückmeldungen zum Theater.


Wir bedanken und bei der Frank Hirschvogel Stiftung für die Finanzierung des Theaters.

Für eine reine Mädchenschule, wie die Marien-Realschule, ist das Thema sexueller Missbrauch und Abgrenzung / Selbstschutz ein sehr wichtiges Thema. Das „Hau ab“ Klassentheater von Dirk Bayer bot daher für die 5. - 6. Klassen eine gute Möglichkeit sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Mitte des Jahres konnte eine Aufführung durch die finanzielle Unterstützung der Frank Hirschvogel Stiftung ermöglicht werden. Humorvoll und kindgerecht präsentierten die beiden Darsteller Alltagsszenen mit bösen Fremden, aber auch familiäre Grenzüberschreitungen werden thematisiert. Das interaktive Stück soll den Schülerinnen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben. Dabei soll vor allem ihr Selbstvertrauen gestärkt werden. In kurzen Szenen, in welchen sie auch selbst als Akteure auftreten, lernen sie, sich zu wehren, nein zu sagen und Hilfemöglichkeiten aufzusuchen. Die wichtigste Grundregel „Abstand halten – „Hau ab!“ schreien – weglaufen – Hilfe suchen!“, die man nicht nur einmal lautstark bis auf die Schulhausgänge hören konnte, werden die Mädchen nach diesem Vormittag so schnell nicht mehr vergessen.

Bereits zu Beginn gelingt es den zwei Schauspielern Christine Wagner und Daniel Zimpel des ue-Theaters Regensburg, das Eis zwischen sich und den versammelten Fünftklässlern zu brechen. Sie stellen in fröhlichem Plauderton Regeln für das Zuschauen auf und bringen so bereits vor dem eigentlichen Stück ihr Publikum trotz des ernsten Themas zum Lachen. Um die Konzentration der jungen Zuschauer zu fokussieren, werden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Seite soll besonders auf die Verhaltensweisen und Gefühle des Opfers Marko achten, die andere Seite dagegen vor allem auf die Rädelsführerin der Mobbinggruppe Tine.

Während des Zweimannstücks, in dem von den Schauspielern verschiedene weitere Rollen geschickt übernommen werden, erfolgt immer wieder eine Einbeziehung der Zuschauer, indem sie nach ihrer Einschätzung des Geschehens gefragt werden. Die regen Wortmeldungen in diesen Phasen offenbaren, wie sehr das junge Publikum von dem Theaterstück berührt wird. Dabei gibt es mehrere Szenen, welche die Zuschauer trotz des ernsten Themas zum Lachen bringen, etwa wenn der Direktor der Schule Markos Mutter immer wieder mit denselben monotonen Worten versichert, dass das Klima an der Schule sehr gut sei, die Lehrer hochmotiviert seien und alle Kinder sehr gerne in die Schule kämen.

Gerade das einfühlsame Gespräch der Schauspieler mit ihren Zuschauern im Anschluss an das Theaterstück zeigt, dass das Thema und die Umsetzung die Herzen der Fünftklässler erreicht haben. Insbesondere der Umstand, dass die weibliche Schauspielerin selbst als Kind gemobbt wurde, beschäftigt die Schüler sehr und es werden viele Nachfragen gestellt. Selbst nach Abschluss der offiziellen Diskussion kommen noch zahlreiche Schüler zu den Schauspielern und unterhalten sich mit ihnen weiter. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass dieses Präventionstheaterstück seine Zielgruppe erreicht hat.

Wir bedanken uns herzlich bei der Frank Hirschvogel-Stiftung Schongau, die es auch in diesem Jahr wieder durch eine großzügige Spende ermöglichte, dass alle Fünftklässler kostenfrei das Stück des Präventionstheaters aus Regensburg ansehen konnten.

2017
Zum dritten Mal gastierte das Team des EUKITEA Theaters an der Johann-Winklhofer-Realschule in Landsberg mit dem Stück „Raus bist Du!“ zum Thema Mobbing-Prävention. Die Schüler verfolgten die Aufführung rund um ein Mädchen, das Opfer von Mobbing in ihrer Schulklasse wird, sehr aufmerksam und setzten sich im Anschluss in der Klassengemeinschaft mit dem Thema auseinander.


Die Kosten für das Theaterstück übernahm die Frank Hirschvogel Stiftung.

Was passiert, wenn das Thema Mobbing ignoriert wird, führte das ue-Theater Regensburg im Rahmen des Präventionsprogramms am Ignaz-Kögler-Gymnasium in Landsberg wieder einmal den gut 100 Schülerinnen und Schülern der fünften Jahrgangsstufe vor Augen.

Tine, die Redelsführerin einer Mobbinggruppe, zeigt Marko, welche Rolle er in der Klasse einnimmt: Von allen nur noch "Stinki" genannt, wird er im Schulalltag drangsaliert, ausgegrenzt, verbal heruntergemacht und bedroht. Als sich Markos Mutter hilfesuchend an den Schulleiter wendet, verharmlost dieser den Sachverhalt völlig. Mobbing an seiner Schule - das gibt es nicht. Im Gegenteil: Raufereien auf dem Pausehof gehörten doch dazu... Das hat fatale Folgen für Marko.

Eindrücklich und mit einer überzeugenden schauspielerischen Leistung vermittelten die beiden Schauspieler den Fünftklässlern, was Mobbing mit Menschen anrichten kann. Dabei machten sie auch deutlich, welche Motive auf Seiten der Täter bestehen. In einem engagierten Gespräch zwischen Schauspielern und Schülern, das sich an das Theaterstück anschloss, wurden Wege aus dem Mobbing erörtert und auch die Rolle von Mitläufern diskutiert.

Um zu vermeiden, dass Gewalt unter Kindern und Jugendlichen ein Tabuthema wird, setzt das Ignaz-Kögler-Gymnasium in Landsberg auf ein Präventionskonzept, dessen Ziel es ist ein soziales Klima zu schaffen, in dem sich alle sicher und wohl fühlen können. Nach dem Motto "Vorbeugen ist besser als heilen" soll schon der Prävention ein großes Augenmerk geschenkt werden, nicht erst der Intervention.

Im Rahmen dieses Konzepts fand ein Workshop zur Gewaltprävention statt, der vom Verein ,,Selbstbewusst und Stark" durchgeführt wurde. Mit jeweils einem Trainer des Vereins arbeiteten die vier sechsten Klassen einen Vormittag zusammen.

Allgemein wurde mit den Schülern und Schülerinnen auf die Problemfelder von Mobbing und auch von Cybermobbing eingegangen: Welche – auch subtilen – Formen von Gewalt gibt es? Welche Ursachen besitzt Gewalt? Wie kann ich mich dagegen wehren und mir Hilfe einholen? Und auch: Welche Rolle spiele ich als ,,Beobachter"?

Darüber hinaus ging es auch um das Einüben von Empathie-Fähigkeit. Denn nur wer in der Lage ist, sich in andere hineinzuversetzen, kann auch erfolgreich Probleme lösen. In verschiedenen Übungen lernten die Schüler, die Gefühle von anderen wahrzunehmen und vorherzusagen, wie andere sich fühlen – vor allem in Mobbingsituationen.

,,Ein sehr interessanter, informativer und kurzweiliger Vormittag!", so das Feedback vieler Sechstklässler. Das positive Echo zeigt, dass sowohl das Thema als auch die methodenvielfältige Aufarbeitung gut ankamen. Auch die Rückmeldung der Trainer macht deutlich, dass in den Klassen gut gearbeitet wurde und keine Scheu bestand, vorhandene Konflikte anzusprechen und diese zu analysieren.

Die Kosten für das Projekt übernahm die Frank Hirschvogel Stiftung.

Das Theater Eukitea aus Diedorf gab - im Rahmen der schulinterenen Bemühungen um mehr Respekt untereinander - ein Gastspiel auch an der Mittelschule Landsberg.
Alle Schüler der 6. und 7. Klassen versammelten sich in der Turnhalle und erlebten ein besonders Theaterstück. Unter dem Motto "Und raus bist du" schlüpften die drei Schauspieler tempo- und ideenreich gleich in mehrere Rollen. Einfache Accessoires wie ein neckisch um die Schultern geschlungenes Halstuch, ein bunter Haarreif, verschiedene Baseball-Caps, Brillen, eine tief in die Stirn gezogene Mütze oder ein pausenlos genutztes Handy ließen in Sekundenschnelle eine ganze Palette von Schülern lebendig werden, die in immer neuen Kombinationen miteinander in Beziehung traten. Dann wiederum erschienen sie als Lehrer, Mutter oder Angstgeist oder erzählten als Clowns mit roter Nase die Handlung.
Das Theaterstück war nicht nur sehr unterhaltsam, sondern stellte auf eindrucksvolle Weise die Problematik von Ausgrenzung und Mobbing dar. Schüler wie Lehrer wurden von dem Spiel der Gruppe mitgerissen.
Die Kosten für das Theaterstück übernahm die Frank Hirschvogel Stiftung.

Um zu vermeiden, dass Gewalt unter Kindern und Jugendlichen ein Tabuthema wird, setzt das Ignaz-Kögler-Gymnasium in Landsberg auf ein Präventionskonzept, dessen Ziel es ist ein soziales Klima zu schaffen, in dem sich alle sicher und wohl fühlen können. Nach dem Motto "Vorbeugen ist besser als heilen" soll schon der Prävention ein großes Augenmerk geschenkt werden, nicht erst der Intervention.

Im Rahmen dieses Konzepts fand ein Workshop zur Gewaltprävention statt, der vom Verein ,,Selbstbewusst und Stark" durchgeführt wurde. Mit jeweils einem Trainer des Vereins arbeiteten die vier sechsten Klassen einen Vormittag zusammen.

Allgemein wurde mit den Schülern und Schülerinnen auf die Problemfelder von Mobbing und auch von Cybermobbing eingegangen: Welche – auch subtilen – Formen von Gewalt gibt es? Welche Ursachen besitzt Gewalt? Wie kann ich mich dagegen wehren und mir Hilfe einholen? Und auch: Welche Rolle spiele ich als ,,Beobachter"?

Darüber hinaus ging es auch um das Einüben von Empathie-Fähigkeit. Denn nur wer in der Lage ist, sich in andere hineinzuversetzen, kann auch erfolgreich Probleme lösen. In verschiedenen Übungen lernten die Schüler, die Gefühle von anderen wahrzunehmen und vorherzusagen, wie andere sich fühlen – vor allem in Mobbingsituationen.

,,Ein sehr interessanter, informativer und kurzweiliger Vormittag!", so das Feedback vieler Sechstklässler. Das positive Echo zeigt, dass sowohl das Thema als auch die methodenvielfältige Aufarbeitung gut ankamen. Auch die Rückmeldung der Trainer macht deutlich, dass in den Klassen gut gearbeitet wurde und keine Scheu bestand, vorhandene Konflikte anzusprechen und diese zu analysieren.

Die Kosten für das Projekt übernahm die Frank Hirschvogel Stiftung.