Am Montag, den 5. November 2018, besuchte die Klasse 9a das Schülerlabor der Hochschule Kempten. In den Versuchen, die von den Schülern jeweils zu fünft durchgeführt wurden, ging es um die Sinne und die Wahrnehmung des Menschen. So hatten die Schüler die Möglichkeit, eine eigene Hörschwellenkurve zu erstellen und mithilfe von sogenannten Chladnischen Klangfiguren imposante Schwingungsmuster aus Sand darzustellen. Eine Umkehrbrille stellte das Gesehene buchstäblich auf den Kopf und mithilfe von verschiedenfarbigen Scheinwerfern erforschten die Schüler das Phänomen der additiven Farbmischung. Verschiedenste optische Täuschungen ließen so manchen an seiner Wahrnehmung zweifeln und mithilfe eines Computers wurde Musik genau analysiert. Nach zweieinhalb spannenden und abwechslungsreichen Stunden machte sich die Klasse wieder auf dem Heimweg. Vielen Dank an das Schülerlabor Kempten und vielen Dank an die Hirschvogel Stiftung, die durch ihr finanzielles Engagement dieses tolle Angebot ermöglicht hat!
Schülerlabor

Projektbeschreibung
Seit Juli 2015 hat das Schülerlabor der Hochschule Kempten seine Pforten für interessierte Schulklassen ab der neunten Jahrgangsstufe geöffnet. Der Fokus der Einrichtung liegt auf den Sinneswahrnehmungen des Menschen, mit denen er seinen Körper und die Welt um sich herum erlebt. Mit anschaulichen und verblüffenden Experimenten können Schüler diese im Schülerlabor entdecken.
Für ein paar Stunden tauchen die Mädchen und Jungen in die Rolle eines Wissenschaftlers oder eines Ingenieurs ein. Spannende Versuche vermitteln spielerisch moderne Erkenntnisse aus der Physik, Physiologie und Psychologie. Darüber hinaus sind Einblicke in die Forschung und Lehre an der Hochschule Kempten möglich.
Die Versuche des Basisprogramms beschäftigen sich mit dem Sehen und Hören. Die Jugendlichen erfahren dabei, wie das Auge abbildet, wie schwierig es ist, mit einer Umkehrbrille ein Dreieck zu malen und lernen, wie und warum optische Täuschungen unsere Wahrnehmung in die Irre führen.
Faszinierende Farbspiele entdecken die Schüler, wenn sie die Pixel ihrer Smartphones im Mikroskop betrachten, Farben durch additive Mischung von Licht selbst herstellen oder farbige Schatten erzeugen.
Mit der Bestimmung ihrer eigenen Hörschwellenkurve lernen Schülerinnen und Schüler die Grenzen ihres persönlichen Hörvermögens kennen. An einer weiteren akustischen Station zerlegen sie ihre Stimme in Frequenzbereiche und untersuchen das Spektrum der Oberschwingungen.
Da ein Projekt wie das Schülerlabor nicht im Budget der Hochschule vorgesehen ist und auf Eigeninitiative eines engagierten Professors basiert, war finanzielle Unterstützung von außen nötig. Die Frank Hirschvogel Stiftung unterstützt das Projekt für die Dauer von vier Jahren.
Die Unterstützung von Projekten wie dem Schülerlabor, das Synergien zwischen Schulen und Hochschulen schafft, ist der Stiftung ein großes Anliegen, um den Standortnachteil ihrer Partnerschulen auszugleichen.
Projektinformationen
Erfahrungsberichte
Die Schülerinnen und Schüler des Wahlfaches Robotik der Realschule Buchloe besuchten das Schülerlabor der Hochschule Kempten. Mit großer Neugier und Begeisterung arbeiteten sie die verschiedenen Stationen zu den Themen Hören und Sehen durch. Hierbei wurde oft lebhaft über Lösungsansätze und Ergebnisse diskutiert. Alle Teilnehmer hatten dabei sichtlich Spaß und konnten ihr Wissen aus dem Physik-Unterricht praktisch anwenden und vertiefen.
Die Schüler des Dominikus-Zimmermann-Gymnasiums in Landsberg besuchten am 17.3.2016 das Schülerlabor in Kempten. Im Rahmen des W-Seminars Fledermäuse und des Biophysikkurses bekommen 30 Schüler von Herrn Professor Eimüller ein spezielles Programm passend für die Oberstufe zusammengestellt. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf dem Bereich der Akustik und Wellenphysik, da sich beide Kurse mit den Themen beschäftigen. Der Besuch war ein voller Erfolg für die beiden Klassen. Die Fahrtkosten wurden von der Frank Hirschvogel Stiftung übernommen.
Video
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