Stipendiaten zu Besuch bei Hirschvogel

Stefan Richter, Azize Bicakci, Martin Schmölz, Juliane Habdank, David Marton, Jan Müller, Paul Pich, Tobias Fehrer und Theresa Kraft

Im Dezember 2015 besuchten die Stipendiatinnen und Stipendiaten der Hochschulen Augsburg und Kempten die Frank Hirschvogel Stiftung und die Hirschvogel Automotive Group in Denklingen und Schongau.

Eingangs erhielten die Studierenden Informationen über die Stiftung und das Unternehmen. Im Anschluss lernten sie ihre Mentoren kennen, die Ihnen während des Studiums mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Als nächstes standen Werksführungen in Denklingen und Schongau auf dem Programm.

Tief beeindruckt und begeistert machten sich die jungen Leute am Nachmittag wieder auf den Heimweg.

Interview mit David Marton

David Marton an seinem Arbeitsplatz

David Marton, Student der Energie- und Umwelttechnik an der Hochschule Kempten, wird seit Oktober 2013 von der Frank Hirschvogel Stiftung durch das Deutschland Stipendium gefördert. Über das Mentorenprogramm ist er mit den Verantwortlichen aus dem Bereich Energiemanagement der Firma Hirschvogel in Kontakt gekommen und hat sich entschieden, sein Praxissemester bei Hirschvogel zu absolvieren. Stephanie Klotz hat sich mit ihm zum Interview getroffen.

1. Herr Marton, Sie sind seit Oktober 2014 Praktikant im zentralen Energiemanagement der Hirschvogel Holding GmbH. Warum fiel Ihre Wahl auf die Firma Hirschvogel für das Praxissemester?

Mir gefällt gut, dass Hirschvogel als großes, weltweit agierendes Unternehmen ein familiärer Betrieb geblieben ist. Mein erstes Praktikum habe ich ebenfalls bei einem mittelständischen Unternehmen absolviert, bei dem ich die Vorderachse einer Seifenkiste geplant und gefertigt habe. Mein Interesse an der Automobilbranche war ein weiteres Kriterium bei der Entscheidung für Hirschvogel.

Zusätzlich hat mich Sebastian Gschwill, mein Mentor aus dem Deutschland Stipendium, zweimal in die Firma eingeladen und mir vieles gezeigt. Dabei habe ich gesehen, dass eine Fülle von interessanten Themen im Energiemanagement vorhanden ist und mich ein nettes, hilfsbereites Team erwartet.

2. Wie gefällt Ihnen Ihre Tätigkeit?

Das Hauptthema meines Praktikums ist die Untersuchung von Möglichkeiten zum effizienteren Betrieb der Induktionsanlagen. Daneben gibt es noch einige kleinere Bereiche, die ich bearbeite.

Durch meine Arbeit habe ich einen großen Überblick über die Firma erhalten und viele Ansprechpartner kennengelernt.

Da ein Großteil des gesamten Stromverbrauchs für die induktive Erwärmung benötigt wird, gibt es hier viel Einsparpotential und ich hoffe sehr, mit meinen Untersuchungen Maßnahmen zu erarbeiten, die zu direkten Einsparungen für die Firma führen.

3. Wie haben Sie sich in Denklingen eingelebt und wie gestalten Sie Ihre Freizeit dort?

Ich wohne in Denklingen in einer kleinen Ferienwohnung, in der ich alles habe, was ich zum Leben brauche. Gerne gehe ich nach der Arbeit zum Joggen oder Fahrrad fahren in die schönen Wälder rund um Denklingen.

Nur die Mobilität gestaltet sich etwas schwierig, da es wenige Verbindungen mit dem ÖPNV gibt. Wenn ich am Wochenende nach Hause fahren möchte, muss ich mit meinem Roller zum Bahnhof nach Kaufering oder Kaufbeuren fahren. Jetzt im Winter muss ich mich da warm anziehen.

4. Welche Erfahrungen nehmen Sie aus dem Praxissemester mit?

Meine Arbeit wird respektiert, wertgeschätzt und angenommen. Ich bin kein scannender, Kaffee kochender Praktikant, sondern arbeite selbstständig, vor allem auch in der Terminfindung.

Das Zusammenspiel im Team passt, es herrscht ein gutes Arbeitsklima, dies würde ich mir bei künftigen Arbeitsstellen auch wünschen.

5. Was sind Ihre Ziele nach dem Studium?

Nach dem Praxissemester habe ich noch zwei Semester vor mir. Zunächst dachte ich über ein Auslandssemester nach. Nun strebe ich nach dem Studium ein Jahr Work & Travel und im Anschluss noch ein Freiwilliges Soziales Jahr an, da ich gleich nach dem Abitur zu studieren begonnen habe. Anschließend strebe ich einen Master an.

Vielen Dank, Herr Marton!

Besuch der Stipendiaten 2015

Robin Sochor, Azize Bicakci, David Marton und Stefan Richter von der Hochschule Kempten

Am 02. Januar 2015 lud die Frank Hirschvogel Stiftung die neuen Stipendiaten nach Denklingen und Schongau ein.

Sie erhielten Informationen über die Arbeit der Frank Hirschvogel Stiftung und einen Überblick über die Hirschvogel Automotive Group. Ein Kennenlernen mit ihren Mentoren stand ebenfalls auf dem Programm und war für beide Seiten sehr interessant.

Den Vormittag rundete eine Werksführung durch die Umformung in Denklingen ab.
Gestärkt durch ein Mittagessen ging es weiter nach Schongau, wo den jungen Leuten die Abläufe in der Zerspanung gezeigt wurden.

Besuch in Schongau und Denklingen 2013

Die Gruppe in Sicherheitsausrüstung für die Werksführung

Am 06. Dezember 2013 waren die Studentinnen und Studenten, die von der Frank Hirschvogel Stiftung mit dem Deutschland Stipendium gefördert werden, in den Werken in Schongau und Denklingen zu Besuch.

Sie lernten dabei ihre Ansprechpartner aus den verschiedenen Bereichen kennen, die ihnen künftig als Mentoren mit Rat und Tat zur Seite stehen.

In beiden Werken stand ausserdem eine Führung durch die Produktion auf dem Programm.